Inhaltswarnung: Misogynie
Bei manchen Menschen können diese genannten Themen Unwohlsein auslösen. Sollte das bei dir der Fall sein, achte bitte auf dich selbst - lese dieses Gesuch nur mit Vorsicht oder gar nicht.Time makes this heart of mine grow cold
Charlotte MacKinnon
38 Jahre
London
Barrister
ledig, Mutter eines gemeinsamen Sohnes
Du wusstest schon immer ganz genau, was du im Leben erreichen möchtest, und doch hast du lange Zeit darauf gewartet, dass man es dir bitte, bitte doch endlich gibt. Dir einfach zu nehmen, wonach es dir verlangt, hast du erst viel zu spät gelernt, eigentlich sogar erst, nachdem deine langjährige Beziehung an der großen Hürde namens Wir sind jetzt dreißig zerbrochen ist. An deiner Karriere als Staatsanwältin ändert das Ende deiner Beziehung wohl noch am wenigsten, aber privat gerätst du an einen Punkt, an dem du dich fragen musst, was du eigentlich willst. Du wartest und wartest scheinbar schon dein ganzes Leben lang darauf, dass jemand dich wählt, nur ist das auch nach langjährigem Sehnen nicht passiert, und du hast die Schnauze langsam aber sicher voll.
Deine Lösung für das Problem treibt dich in eine kurzweilige, heftige Beziehung mit Eugene Barkov, einen menschenhassenden Chirurgen, den du über einen einstigen Studienkollegen kennenlernst. Er ist das komplette Gegenteil des Menschen, mit dem du dich eigentlich involviert siehst, aber das macht vermutlich den Reiz des Ganzen für dich aus. Kann man es überhaupt eine Beziehung nennen, die ihr dort geführt habt? Eigentlich habt ihr beide einander doch nur aus versteckten Motiven heraus benutzt, aber was davon zurückbleibt, ist ein Kind, für das du dich kurz und schmerzlos entscheidest: Ja, dich behalte ich. Ja, dich will ich.
Und entgegen deiner Erwartung, ist Eugene damals nicht abgeneigt, sondern will mit dir diesen Weg gehen. Ihr zieht schnell zusammen, er folgt dir sogar für eine günstige Anstellung nach Cardiff, wo eure Beziehung zwar schnell und heftig zerbricht aber ihr trotzdem, durch Jonah und durch puren Trotz, im Familiengefüge zusammenleben bleibt.
Mittlerweile ist Jonah fünf Jahre alt und ihr zieht zurück nach London, damit du die lang ersehnte Stelle als Barrister antreten kannst. Aber mit dem Umzug zurück in eure gemeinsame Heimat kommen nicht nur berufliche Probleme auf eure dezent unkonventionelle Familie zu, denn eine solche Rückkehr weckt sowohl in Eugenes als auch in eurem gemeinsamen Leben schlafende Hunde.
Deine Lösung für das Problem treibt dich in eine kurzweilige, heftige Beziehung mit Eugene Barkov, einen menschenhassenden Chirurgen, den du über einen einstigen Studienkollegen kennenlernst. Er ist das komplette Gegenteil des Menschen, mit dem du dich eigentlich involviert siehst, aber das macht vermutlich den Reiz des Ganzen für dich aus. Kann man es überhaupt eine Beziehung nennen, die ihr dort geführt habt? Eigentlich habt ihr beide einander doch nur aus versteckten Motiven heraus benutzt, aber was davon zurückbleibt, ist ein Kind, für das du dich kurz und schmerzlos entscheidest: Ja, dich behalte ich. Ja, dich will ich.
Und entgegen deiner Erwartung, ist Eugene damals nicht abgeneigt, sondern will mit dir diesen Weg gehen. Ihr zieht schnell zusammen, er folgt dir sogar für eine günstige Anstellung nach Cardiff, wo eure Beziehung zwar schnell und heftig zerbricht aber ihr trotzdem, durch Jonah und durch puren Trotz, im Familiengefüge zusammenleben bleibt.
Mittlerweile ist Jonah fünf Jahre alt und ihr zieht zurück nach London, damit du die lang ersehnte Stelle als Barrister antreten kannst. Aber mit dem Umzug zurück in eure gemeinsame Heimat kommen nicht nur berufliche Probleme auf eure dezent unkonventionelle Familie zu, denn eine solche Rückkehr weckt sowohl in Eugenes als auch in eurem gemeinsamen Leben schlafende Hunde.
Avatarperson: Jessie Buckley?
The Plot
Es wäre die Untertreibung des Jahrhunderts, deine Beziehung mit Eugene oder euer Familienkonzept nur als kompliziert zu bezeichnen. Für dich ist es nicht kompliziert, deine Karriere und das Leben deines Sohnes unter einen Hut zu bekommen, während Eugene daraus, zu deiner Frustration, ein gigantisches Dilemma macht. Die einzige Verkomplizierung in deinem Leben besteht somit aus Eugene, er hat sie zu verantworten, er stampft die Probleme wie Fantasiegebilde aus dem Nichts. Er tut wirklich alles dafür, um sich unnützlich zu machen, euren Alltag so schwer wie möglich zu gestalten und dich anzufeinden. Doch egal, was er versucht, du hast schon vor langer Zeit beschlossen, immer die Kontrolle zu bewahren; du bist und bleibst die Erwachsene in der Beziehung, die alles dafür tut, sich nicht auf Eugenes Spielchen einzulassen.
Das eine Jahr, in dem du geglaubt hast, das mit ihm könnte vielleicht doch noch etwas werden, wird dir jedoch immer wieder zum Verhängnis. Denn immer, wenn du denkst, jetzt hast du diesen Mann abgeschrieben, ringt er sich doch noch ein wenig Aufmerksamkeit aus dem Leib, lächelt dich, bevor du mit deinen Freundinnen ausgehst, plötzlich auf diese eine Art und Weise an, die dich an deine Studienzeit erinnert, oder er zeigt, dass er doch ein guter Vater sein kann. Dann bringt er Jonah ins Bett, liest ihm eine Geschichte vor, kocht dir etwas zu essen, wenn du müde bist, macht deine Wäsche und zeigt sich von der besten Seite; er benimmt sich wie ein Junge, der etwas ganz Bestimmtes erpressen will — und obwohl du ihn kennst und genau weißt, was er tut, verfällst du der Annahme, es wäre schon nicht so schlimm, nur noch einmal ein bisschen Wein mit ihm zu trinken, eine Platte zu hören, gemeinsam heimlich eine Zigarette auf der Dachboden-Baustelle zu rauchen und dich über die Arbeit auszukotzen. Wenn Eugene immerhin eines kann, dann zuhören. Manchmal ist es doch erstaunlich leicht, zu glauben, dass der Mann, mit dem du so etwas Wundervolles wie Jonah gezeugt hast, sich doch verändern könnte.
Aber selbst wenn der Abend passiert, selbst wenn er wie durch ein Wunder perfekt bleibt: am nächsten Morgen kämpft trotzdem wieder jeder für sich allein. Ihr zieht nie länger als notwendig, immer nur dann, wenn es nicht anders geht, an einem Strang, eher klaut ihr dem anderen noch ein paar Meter Seil. Aber noch hältst du daran fest, Jonah zuliebe, selbst wenn du insgeheim weißt, dass eure "Beziehung" (sie ist schon lange keine mehr, ihr schlaft doch nicht einmal mehr im gleichen Bett) sich nur noch wie ein krankes Tier von Tag zu Tag schleppt und euch beide gleichermaßen quält.
Das eine Jahr, in dem du geglaubt hast, das mit ihm könnte vielleicht doch noch etwas werden, wird dir jedoch immer wieder zum Verhängnis. Denn immer, wenn du denkst, jetzt hast du diesen Mann abgeschrieben, ringt er sich doch noch ein wenig Aufmerksamkeit aus dem Leib, lächelt dich, bevor du mit deinen Freundinnen ausgehst, plötzlich auf diese eine Art und Weise an, die dich an deine Studienzeit erinnert, oder er zeigt, dass er doch ein guter Vater sein kann. Dann bringt er Jonah ins Bett, liest ihm eine Geschichte vor, kocht dir etwas zu essen, wenn du müde bist, macht deine Wäsche und zeigt sich von der besten Seite; er benimmt sich wie ein Junge, der etwas ganz Bestimmtes erpressen will — und obwohl du ihn kennst und genau weißt, was er tut, verfällst du der Annahme, es wäre schon nicht so schlimm, nur noch einmal ein bisschen Wein mit ihm zu trinken, eine Platte zu hören, gemeinsam heimlich eine Zigarette auf der Dachboden-Baustelle zu rauchen und dich über die Arbeit auszukotzen. Wenn Eugene immerhin eines kann, dann zuhören. Manchmal ist es doch erstaunlich leicht, zu glauben, dass der Mann, mit dem du so etwas Wundervolles wie Jonah gezeugt hast, sich doch verändern könnte.
Aber selbst wenn der Abend passiert, selbst wenn er wie durch ein Wunder perfekt bleibt: am nächsten Morgen kämpft trotzdem wieder jeder für sich allein. Ihr zieht nie länger als notwendig, immer nur dann, wenn es nicht anders geht, an einem Strang, eher klaut ihr dem anderen noch ein paar Meter Seil. Aber noch hältst du daran fest, Jonah zuliebe, selbst wenn du insgeheim weißt, dass eure "Beziehung" (sie ist schon lange keine mehr, ihr schlaft doch nicht einmal mehr im gleichen Bett) sich nur noch wie ein krankes Tier von Tag zu Tag schleppt und euch beide gleichermaßen quält.
The End Credits
Hallo, ich bin die chulia und ich suche auf diesem Wege die ehemalige Partnerin von meinem Eugene. Wichtig ist, dass es sich dabei um kein Ship handelt. Die beiden sind romantisch schon eine Weile nicht mehr miteinander involviert, aber aufgrund ihres gemeinsamen Sohnes und des Fakts, dass sie noch zusammenleben (ja, Eugene schwört, dass er bald nicht mehr das Sofa belegt, wenn er endlich den Dachboden renoviert hat), sind sie natürlich unwiderruflich miteinander verbunden. Besonders interessiert bin ich daran, die beiden in Bezug auf ihre sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Familie zu schreiben und wie sie damit umgehen. Eugene ist kein einfacher Mann, um nicht zu sagen, dass ich ihm misogyne und misanthropische Charakterzüge angedichtet habe. Somit gibt es auch entsprechend Reibungsfläche, die ein ausgeprägtes Interesse an komplexen Konflikten voraussetzt. Einfach ist an diesen beiden Charakteren nichts, und das ist auch gut so.
Ich wünsche mir für Charlotte (oder Lottie, wie er sie auch nennt) jemanden, der aus dem recht groben Konzept etwas ganz eigenes macht. Am glücklichsten werden wir als Postingpartner, wenn du auch Interesse daran hast, komplexe Dynamiken auszuspielen, selbst wenn die beiden nicht am Ende vorm Altar landen (und wenn doch, dann vermutlich eher unter unglücklichen Umständen). Gern kannst du dir für sie natürlich auch ein eigenes Ship suchen, überhaupt bin ich für eigene Ideen, Vorschläge und Wünsche sehr offen.
Zu mir als RPG-ler: Ich poste nach Lust, Laune und Energielevel etwa 1x wöchentlich, manchmal aber auch etwas langsamer. Ich erwarte nicht, dass du mir täglich oder wöchentlich postest, aber ich denke, wir würden nicht glücklich miteinander werden, wenn du nur alle vier bis fünf Monate einmal postest. Längenmäßig bin ich flexibel, bewege mich aber zwischen 500-1000 Wörtern. Mir ist außerdem wichtig, dass wir offen und ehrlich miteinander kommunizieren, auch und vor allem wenn mal etwas nicht passen sollte. Das war's auch schon. ♥
Ich wünsche mir für Charlotte (oder Lottie, wie er sie auch nennt) jemanden, der aus dem recht groben Konzept etwas ganz eigenes macht. Am glücklichsten werden wir als Postingpartner, wenn du auch Interesse daran hast, komplexe Dynamiken auszuspielen, selbst wenn die beiden nicht am Ende vorm Altar landen (und wenn doch, dann vermutlich eher unter unglücklichen Umständen). Gern kannst du dir für sie natürlich auch ein eigenes Ship suchen, überhaupt bin ich für eigene Ideen, Vorschläge und Wünsche sehr offen.
Zu mir als RPG-ler: Ich poste nach Lust, Laune und Energielevel etwa 1x wöchentlich, manchmal aber auch etwas langsamer. Ich erwarte nicht, dass du mir täglich oder wöchentlich postest, aber ich denke, wir würden nicht glücklich miteinander werden, wenn du nur alle vier bis fünf Monate einmal postest. Längenmäßig bin ich flexibel, bewege mich aber zwischen 500-1000 Wörtern. Mir ist außerdem wichtig, dass wir offen und ehrlich miteinander kommunizieren, auch und vor allem wenn mal etwas nicht passen sollte. Das war's auch schon. ♥
