Herzlich willkommen in Großbritannien!
Das aufregende Großstadtleben in London oder doch lieber die idyllische Hügellandschaft der Cotswolds? Vielleicht studierst du an der renommierten Universität von Oxford? Oder zieht es dich eher in den Norden, wo Edinburgh und die Highlands auf dich warten? Vielleicht schlägt dein Herz für das Landleben, während du dich gleichzeitig nach Meer und Wellenreiten sehnst? In diesem Fall bist du auf der Gower-Halbinsel in Wales genau richtig.
SHORTFACTS
Das Tempest ist ein reallife Forum mit dem Rating L3S3V3 und bietet Platz für alle Spieler über 18 Jahren. Wir erwarten monatlich eine Rückmeldung über die Whitelist, während Aktivitätenkontrollen lediglich halbjährlich durchgeführt werden. Euch steht das gesamte Spieljahr 2024 zur Verfügung. Obwohl hier alles fiktiv ist, berücksichtigen wir dennoch die Auswirkungen des Brexit.
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Tourist
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Burn or breathe, either way its complicated
[private Szene & feste Postreihenfolge]
Datum
13.01.2024
Tageszeit
Vormittags
Ort
vor Grahams Haus
19 Jahre
Barkeeper
Single (unsicher)
keiner Religion zugehörig
2 Posts
2 Scenes
offline
Cap
13.01.2024, Vormittags
vor Grahams Haus
Es hatte viel Überwindung gekostet. Seine Halbschwester hatte diese Info mit ihm geteilt. Wo sein Vater wohnte. Sie hatte ihn vor einer Weile ausfindig gemacht und sich einfach bei ihm gemeldet, weil er auf einer Website gesucht hatte, die sich mit sowas beschäftigte. Wer hätte denn ahnen können, dass er da draußen tatsächlich noch Geschwister hatte? Phoenix fummelte am Reißverschluss seiner Jacke, nervös. Starrte über die Straße hinweg auf das Tor, hinter dem das Haus seines Vaters stand. Er fragte sich, was für ein Leben dieser führte. Hatte er eine Frau? Vielleicht noch mehr Kinder? Er konnte nicht verhindern, den Gedanken ziemlich...doof zu finden. Wobei doof sicher nicht das richtige Wort war, aber der Gedanke dass sein Vater dort drinnen vielleicht eine andere Familie hatte – mit Kindern, die er tatsächlich gewollt hatte – das schmerzte mehr als er sich zugestehen wollte. Er seufzte leise. Es wurde ja nicht leichter, je länger er hier stand und starrte.

Also setzte er sich langsam in Bewegung, kreuzte die Straße und klingelte schließlich am Tor. Es dauerte nicht lange bis er die Gegensprechanlage hörte. Aber das war definitiv nicht sein Vater, sondern nur die Haushälterin, so wie sich vorstellte. Er erklärte ihr sein Anliegen und wusste nicht ob sie ihm glauben würde. ER würde es sich selbst auch nicht glauben, wenn er anstelle der armen Frau wäre. Es könnte schließlich jeder sowas behaupten. Aber ganz ehrlich, für ihn war das kein blöder Scherz. Er wollte wissen was für ein Mensch sein Vater war. Er wollte ihn kennenlernen. Wissen, ob wenigstens sein biologischer Vater genug Eier hatte und ihn so akzeptierte wie er war. Also nicht, dass er das direkt rausposaunen würde, dass er trans war – zu viele schlechte Erfahrungen. Außerdem war das ein sensibles Thema und keins wo man mit der Tür ins Haus fallen konnte.

Er lehnte sich an die Mauer, während er wartete. Vermutlich sagte sie nun bescheid, dass er hier wartete und wer er war. Er hatte ja nicht mal Ahnung ob sein Vater ihn überhaupt sehen wollte. Ob er wusste, dass er Kinder in die Welt gesetzt hatte. Ob es ihm gar egal war? Was wenn sein Vater ein Arschloch war? Naja….viel schlimmer konnte seine familiäre Situation eigentlich auch nicht mehr werden, befand er im stillen und begann wieder an dem Reißverschluss seiner Jacke herumzufummeln. Nervosität. Pure Nervosität.