Hey Dude! Let's party!
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Cap
Es war laut. Es war voll. Und er liebte es. Das hier, das war kein Beruf zum reich werden. Auch nichts mit Aufstiegschancen, aber solange er damit glücklich war, war für ihn alles in Ordnung. Er braucht keinen Job in irgendeiner Kanzlei oder so. Das hier – das war sein Weg und er hatte begriffen, dass er auch Kontakt abbrechen konnte und durfte, wenn es ihm nicht gut tat. Auch wenn das mitunter wehtun konnte. So wie bei seinen Eltern. Aber, wenn sie ihn nicht liebten, wie er wirklich war, dann….tja, dann war es ihr Pech. Er stand hinter der Bar im Luxe, beobachtete die Gäste und reichte volle Gläser an die Kellner weiter, wann immer es benötigt wurde, während er zugleich die Gäste an der langen Theke bediente. Das Licht war gedimmt, weil momentan jemand auf der Bühne seine Stimme zum besten gab. Nicht sein Musikgeschmack, viel zu soft. Aber er konnte immerhin anerkennen, dass der Sänger dort eine gute Stimme hatte. Aus der man viel machen könnte. Er wünschte demjenigen schon, dass er damit Erfolg haben würde, wenn er es darauf anlegte – ob das so war, wusste Phoenix nicht. Ging ihn ja auch nichts an.
Er lehnte einen Unterarm gegen die Theke und griff mit der anderen Hand nach dem Telefon. Dieses war glänzend schwarz. Nicht so was neumodisches, sondern so ein schönes, wie man sie früher gehabt hatte. Mit einem Hörer den man auf Gabeln auflegen musste. Die Wählscheibe war blitzblank, aber irgendwie taten sich viele schwer ein solches Telefon zu benutzen. Er war auch jung, aber sogar er kriegte es hin. Man musste sich eben Mühe geben.
Er seufzte, als das andere Ende ihm mitteilte, heute nicht zu kommen. Fuck. Damit fehlte ihnen ein Künstler, der eigentlich nach dem jetzigen Act hätte auftreten sollen. Weniger weil keiner da wäre, sondern weil denen der Sänger abgesprungen war. Ein leises Fluchen glitt über seine Lippen ehe er seufzte und den Kopf schüttelte um sich auf das hier und jetzt und alle reinkommenden Bestellungen zu konzentrieren. Die paar Jungs, welche direkt an der Theke saßen, hatten leider seinen kleinen verbalen Ausrutscher mitbekommen. Blöd, aber nicht zu ändern.
“Braucht ihr noch was?“ deren Gläser waren fast leer und nachfragen konnte man ja. Es war ja auch immerhin sein Job, die Gläser hier gefüllt zu halten. Gefüllte Gläser bedeuteten glückliche Kunden.
Er lehnte einen Unterarm gegen die Theke und griff mit der anderen Hand nach dem Telefon. Dieses war glänzend schwarz. Nicht so was neumodisches, sondern so ein schönes, wie man sie früher gehabt hatte. Mit einem Hörer den man auf Gabeln auflegen musste. Die Wählscheibe war blitzblank, aber irgendwie taten sich viele schwer ein solches Telefon zu benutzen. Er war auch jung, aber sogar er kriegte es hin. Man musste sich eben Mühe geben.
Er seufzte, als das andere Ende ihm mitteilte, heute nicht zu kommen. Fuck. Damit fehlte ihnen ein Künstler, der eigentlich nach dem jetzigen Act hätte auftreten sollen. Weniger weil keiner da wäre, sondern weil denen der Sänger abgesprungen war. Ein leises Fluchen glitt über seine Lippen ehe er seufzte und den Kopf schüttelte um sich auf das hier und jetzt und alle reinkommenden Bestellungen zu konzentrieren. Die paar Jungs, welche direkt an der Theke saßen, hatten leider seinen kleinen verbalen Ausrutscher mitbekommen. Blöd, aber nicht zu ändern.
“Braucht ihr noch was?“ deren Gläser waren fast leer und nachfragen konnte man ja. Es war ja auch immerhin sein Job, die Gläser hier gefüllt zu halten. Gefüllte Gläser bedeuteten glückliche Kunden.
